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Hier ist er, der Tour-Bericht unserer    „P Y R E N Ä E N – T O U R – 2019″

Eines muss ich gleich zu Beginn festhalten – 13 Tage, 4.512 Km, das ist ein „Schlauch“, in den sich kein ungeübter Biker zwängen sollte, d. h. es war eine richtig anspruchsvolle Tour für jeden von uns Vier! 

Wir hatten uns entschieden, den gebirgigen, wilden Streifen zwischen Frankreich und Spanien bzw. zwischen Atlantik und Mittelmeer (die PYRENÄEN) mit den Bikes zu durchstreifen und zwar „von Wasser zu Wasser“.

Da die DB den Reisezugbetrieb nach Narbonne eingestellt hat (eine Sauerei, die wir auf’s Schärfste verurteilen!) und wir unsere Kisten nicht per Anhänger nach Narbonne karren wollten, blieb uns nichts anderes übrig, als die Anfahrt in dieses wilde Gebirge auf zwei Rädern anzugehen.

               

Beim näheren Betrachten stellten wir fest, dass das Terrain zwischen der Heimat und den Pyrenäen viele Möglichkeiten bietet, sich abwechslungsreich zu bewegen und dazwischen auch noch einige Highlight anzuschauen. Und so wurde bereits die Anfahrt für uns zum wahren Kurven-Gaumenschmaus. Wir hatten uns schon vor Monaten getroffen und den Plan abgestimmt und so war die Route schnell in GARMIN und eine Excel-Liste gemeißelt.

Da gibt es die wunderschönen Südvogesen. Dort entschieden wir uns für die „Auberge Chez Soi“ in QUGNEY-DOUVET.
Im Nachhinein können wir festhalten – es war eines der schönsten Unterkünfte auf der Tour. Wir wurden sehr herzlich empfangen und vier große Bier standen nach wenigen Minuten auf dem Tischchen der Außenterrasse. ……vorbildlich!!! Was uns aber noch mehr überzeugte, war diese Sorgfalt, mit der Nicole und Dirk Vercammen dieses alte Weingut restauriert hatten. Mit sehr viel Liebe zum Detail schufen sie eine wunderbare Oase der Ruhe. Nur um einen Eindruck zu geben, habe ich folgende Anekdote: Auf die Frage nach den Zimmerschlüsseln bekam ich von Nicole die Antwort – „Wir haben keine Schlüssel, hier im Haus haben wir Vertrauensbasis“ . Das haben wir bisher noch nirgends so erlebt. So gepuscht, entwickelte sich eine Stimmung, die man getrost als „locker-flockig“ bezeichnen kann. Schon beim morgendlichen „Frisch machen“ ließ Ralf ein Lied aus dem Handy erschallen (!), das uns auf der ganzen Tour begleiten sollte. Niemand würde vermuten, dass vier ausgewachsene, auf Rock’n Roll stehende  Mannsbilder einmal ein Titel von Nana Mouskuri trillern würden, aber es passte einfach:
„Guten Morgen Sonnenschein, guten Morgen Sonnenschein“ begleitete uns täglich, weil uns die Sonne auf der ganzen Tour treu blieb und sich nur am letzten Tag für eine Stunde von einigen Regenwolken verdrängen ließ. So ein konstantes Wetter wünschen wir uns jetzt für jede Ausfahrt!.

Die Auberge liegt in einem Flusstal (namens Doubs) an der Grenze zur Schweiz, Nähe Besancon und die Natur dort ist nahezu unberührt. Leider übernachteten wir Montag auf Dienstag und die Küche hatte ausgerechnet am Montag Ruhetag, sodass wir in einem schönen Biergarten im 1,5 entfernten Ougney-Douvot unser Abendessen einnahmen mussten. Aber auch das einzige (!) Restaurant im Ort QUGNEY-DOUVENT und deren Abendessen hat uns vollkommen zufrieden gestellt – Note „ausgezeichnet“.
24.-25.06.2019 – Wen’s interessiert schaut hier:
http://www.chez-soi-france.com/de/vorstellung

 

Am nächsten Morgen ging es (nach einem leckeren Frühstück) in die ARDECHE. Dort hatten wir uns das zweite Highlight ausgesucht – wir wohnten direkt am Wasser, d. h. zum Flüsschen „Ardeche“ waren es gerade mal 50 Meter – spektakulär .
25.-26.06.2019 – seht selbst:
https://www.prehistoric-lodge.com/j30/en/

Die Umgebung war wirklich einmalig – mit direktem Blick auf die Windungen der Ardeche. Da ließen wir es uns nicht nehmen, einen kuhlen Sprung ins nicht mal so kalte Wasser zu wagen! Die Motorräder standen zwar im Freien, aber sicher und das Abendessen nahmen wir auf der Terrasse bei +28 Grad ein – alles Supergenial – das ist  U r l a u b !

Am Mittwoch, 26.06. gleich nach einem sehr guten Frühstück zogen wir weiter, rein in die Languedoc, in die wunderschöne historische Stadt CARCASSONNE. Diese Stadt sollte man sich ansehen. Gut, das ist zwar ein Touristenspektakel erster Klasse, aber was es in der Altstadt bzw. im Stadtgemäuer zu sehen gibt, beeindruckt wahrlich. Nach einem ausgiebigen Spaziergang im alten Gemäuer entschlossen wir uns gleich um die Ecke in einem Gartenlokal zu essen. Der Kellner gab uns allerdings unmissverständlich zu verstehen, dass heute alles etwas langsamer läuft und wir auf das Essen und auch auf die Getränke mindestens 20 Minuten warten müssten. Hat dann auch genauso zugetroffen. Später stellte sich heraus, dass zwei Bedienungen ausgefallen sind und er die ganze Wirtschafterei alleine schmeißen musste – Respekt.
26.-27.06.2019 – Hier unser Hotel Espace Cite** – seht selbst:
 https://www.hotel-espace-cite.fr/fr/galerie-photos.html

Von CARCASSONNE aus ist es nicht mehr weit, um direkt in die Pyrenäen einzusteigen. Über Andorra steuerten wir auf das Bergdorf (oder auch die Bergstadt) SORT zu. Dazwischen hatten wir selbstverständlich noch einige Col’s zu überwinden. Heute standen die folgenden Erhebungen im Programm:
– Col de Pailheres (2.001m)
Am Gipfel angekommen, genossen wir die Aussicht und Ralf hatte einen mordsmäßigen Respekt vor den großen Pferden!)
.

Doch zuerst einmal lud Andorra zum zollfreien Einkauf ein. Also PAUSE! Und Ralf schlug gleich mal zu. Die neueste elektrische Zigarettentechnik zum Sensationspreis musste mit ins Handgepäck. Dazu natürlich sämtliches Zubehör, sodass seine drogenlastigen Bedürfnisse, zumindest auf der Tour Befriedigung fanden. Die Sonderangebote hielten sich allerdings in Grenzen, sodass wir (Heigoo, Lu und ich) nur an einem kühlen Erfrischungsgetränk Gefallen finden konnten.

Die Straße kurz vor SORT ist eine einzige Rennpiste – genial ausgebaut und ein Kurvenparadies, das nur ein Kurven-Baumeister-Gott gebaut haben kann. Eine einzige Sensation! SORT ist ein Ort voller Sportler – Mountainbiker und Wildwasserpaddler fühlen sich hier zuhause. Und wie vermutet, kamen wir gerade richtig, denn junge Sportler aus allen Herrenländern trafen sich hier, um sich im Wildwasser zu messen. Natürlich gab es auch unzählige Biker, aber ich denke, die waren weit in der Minderzahl, wobei bei den Bikes eindeutig die GSsen die Oberhand hatten.

Übernachtet haben wir mitten im Ort – im schönen Hotel**** Pessets & Spa. Bei +38 Grad Pistentemperatur ist es schön am Spätnachmittag die Füße baumeln zu lassen und unsere Körper im Pool abkühlen zu lassen – das war mal richtig GEIL. Gegessen haben wir im Ort. Das Frühstück war gut und reichlich und gleich danach ging es dann wieder auf die Piste.
27.-28.06.2019 – Interessiert? ….dann hier: https://www.hotelpessets.com/hotel/

Von SORT aus starteten wir dann, immer nach dem Prinzip, dass wir Frankreich und Spanien gerecht werden mussten, nach BROTO. Ständig auf der Suche nach noch mehr Straßenwindungen, nach noch mehr auf und ab, nach noch mehr Adrenalin-Windungen, die irgendein Kurvengott in den Asphalt gestempelt hatte. Diese Straßen sind mit so viel genialem Gripp gespickt, dass jede Rennstrecke zu einem langweiligen Gehweg mutiert! Und diese Windungen fanden wir auch:
– Col Aspin (1.490m) Hier machte unser Lu als „Q-Tröster“ einen ganz ordentlichen Job!
– Col de Beyrede
– Col de Tourmalet (höchster asphaltierter Straßenpass – 2.115m)
– Col Du Soulor (1.474m)
– Col de Aubisque (3 riesige Fahrräder schmücken die Colspitze – 1.709m)
– Puert del Portalet
Hier legten wir eine Erholungspause ein, um uns neu zu justieren!
– Col de la Bonaigna (2.072m)
– Col de Peyresoude (die zweite Pause war fast überfällig – 1.563m)

So, genug geschwallt. Von SORT aus zogen wir am Freitag weiter zum Hotel*** Silken Ordesa in TORLA-ORDESA.
28.-29.06.2019 – Zum reinschauen hier: https://www.hoteles-silken.com/es/hotel-torla-ordesa/galeria/
Hier angekommen, wurde zuerst einmal bei einem (??) entspannten Pils relaxt. Nur nichts überstürzen, wir haben immerhin 340 Kurven-Kilometer hinter uns. Was uns gleich ins Auge schoss, war die „Schlauchanlage“ die wir neben unseren Bikes fanden. Die mussten wir natürlich sofort ausprobieren und so kamen auch unsere Bikes endlich in den Genuss einer Dusche. 

Den Pool, auf den wir uns freuten, haben wir uns dann aber wegen Überfüllung (so viele Kinder hatten wir noch nie in einem Pool gesehen) verkniffen. Lieber ein Paar Bierchen, Duschen, Föhnen und dann leicht gepimpt (etwas Deo hat noch niemandem geschadet) zum Abendessen mitten in den Ort hinein spaziert. Alles andere hatte sich dann von selbst erledigt, denn Fit sein war angesagt, denn am nächsten Morgen warteten die nächsten 350 km Kurvengewirr auf uns!

Tja, und nun waren wir fast da – am Atlantik.
Am Samstag, 29.06.2019 ging es mit leichten Umwegen zu unserem „Strandhotel***“ Vacanciel La Fregate in BIDART.
Die Sonne meinte es auch heute wieder sehr gut mit uns und ließ unsere Thermometer-Anzeigen bis auf +37 Grad klettern. Wir begruben wieder einige Col’s unter unseren Reifen:
– Col de Larrau
– Col de Bagargi (1.327m) 

Die Temperatur änderte sich allerdings rapide ca. 50 km vor BIDART. Ab hier zogen Wolken auf und das Thermometer sank auf bedenkliche +20 Grad.

BIDART liegt zwischen Biarritz und San Sebastian direkt am Atlantik und wir hatten uns ein Hotel direkt am Strand ausgesucht. Der Ausblick vom Zimmerbalkon war supergeil. Wir hofften nur, dass das Wetter mitspielt – aber weit gefehlt – ausgerechnet der Atlantik empfing uns mit miesen +20 – +22 Grad und einem Wind, der typisch ist für diese Gegend ist. Aus dem geplanten Badetag wurde also nichts.
29.06. – 01.07.2019 – Wer sich ein Bild machen möchte – bitte hier:https://www.vacanciel.com/hotel-vacanciel-bidart

Obwohl das Wetter nicht einladend war, waren wir froh, über den eingebauten Ruhetag. Es war zwar eine kurze Tour von 260 km geplant, aufgrund unserer „miserablen Akkustände“ ließen wir diese dann aus. Das Hotel mit guter Atlantik-Aussicht war sehr schön und so ließen wir es besonnen angehen, besichtigten den Ort und genossen die kulinarischen Köstlichkeiten, z.B. Schnitzel, Pommes und Salat oder ein Cordon Bleu!!!!!? Die Sonne hat sich uns jedenfalls nur knapp 2 Stunden gezeigt – Asche auf ihr Haupt!

Vom enttäuschenden Atlantik ging’s am Montag, 01.07. wieder zurück ins Landesinnere. Und siehe da, in Pamplona war die Welt wieder in Ordnung.+ 32 Grad morgens um 11 Uhr konnten sich doch sehen lassen. Der kurze Stopp in Pamplona war ein MUSS. Das letzte Mal war ich hier Mitte September 1977 und ich kann sagen, die Stadt hat sich unglaublich verändert. Damals noch schnuckelig, hat sie sich heute zur Großstadt entwickelt in der es nur so von Menschen wimmelt – gerade wie in einem Ameisenhaufen.

Schade, dass wir das Stiertreiben durch die Stadt nicht mitbekamen, denn dieses Highlights fand erst eine Woche später statt. Bis zu unserer nächsten Unterkunft, dem Hotel**** Silken Ordesa in TORLA-ORDESA waren es immerhin 340 Km. Aber was uns dort erwartet, wussten wir ja von unserem letzten Besuch. Eine wunderschöne Altstadt und wir hatten uns bereits 3 Tage zuvor ein Restaurant ausgesucht, in dem wir dann abends essen gehen würden. Gesagt, getan! Vom Hotel zum Ortskern sind es nur 1,5 km und unseren Füßen tat dieser kleine Trip sehr gut.
01.-02.07.2019 – Sieht hier:
https://www.hoteles-silken.com/es/hotel-torla-ordesa

Nach entspannter Nacht, brachen wir am 02.07. auf zu unsere nächste Bleibe, anspruchsvolle 396 Kurven-Km weiter. Unser Ziel liegt südöstlich von Andorra in einem spanischen Berg-Dorf-Hotel*** La Calma de Bellver in BELLVER DE CERDANYA.

Die Lage und auch die Unterkunft sind historisch (altes Bergdorf auf einer Anhöhe) und super-alternativ mit genialem Flair. So ist die Unterkunft jedenfalls im Internet beschrieben. Das mit dem alten Bergdorf traf 100% zu. Die Unterkunft ließ schwer zu Wünschen übrig, war aber, das muss ich hier etwas ausführlicher beschreiben – einmalig!
Also: Wir kamen an und fanden die Adresse nach mehrmaligem Schauen. Die Eigentümer der Pension war aber nicht zu erreichen. Als wir anriefen, hörten wir im Inneren das Telefon klingeln – also keine Chance – eine echte „Internet-Unterkunft“. Wir schätzen ca. 7 Meter breit und 10 Meter lang – 2-stöckig. Es gab eine Eingangstür aus Holz und eine verschlossene Glastür im Flur. Im Flur hing ein Schlüsselkasten mit Türchen, das mit einem Code verschlossen sein sollte – war es aber nicht, denn die Tür zu diesem Kasten war offen. Wir sahen 4 Schlüssel. Da nach einer halben Stunde immer noch niemand da war, nahmen wir die Schlüssel, mit der auch die Glastür zu öffnen war. Nun waren wir im Inneren des Hauses und schauten uns alle vier Zimmer an, die diese Pension zu bieten hatte und räumten unser Gepäck ein. Im Eingangsbereich (gleich hinter der Glastür war eine kleine Theke und 4 Tische. Hier machten wir es uns erstmal gemütlich. Aber es gab ein Problem – wir hatten nichts zu trinken! Wir schauten hinter die Theke und was sich da fand, beruhigte uns. Es gab eiskaltes Dosenbier, Cola, Fanta, usw. Wir stöberten alles durch und fanden viele Dinge: Besteck, Papiere, ca. 150€ Bargeld, usw. Dann fand Lu eine weitere Telefonnummer, die wir dann anriefen und siehe da – die Besitzerin meldete sich und war ganz überrascht, dass niemand vor Ort war. Sie gab uns dann noch unsere Zimmernummern durch und empfahl uns die einzige Restaurant, das an diesem Dienstag offen hatte. Also ab zum Duschen und dann „runter“ (der Dorfkern liegt auf einem Hügel) zum Essen. Das empfohlene Restaurant wiederum war sehr gut und wir genossen den Abend. Wir können nur sagen, diese Pension ist zwar verhältnismäßig günstig aber nicht empfehlenswert.

Die Fahrerei an diesem Tag gestaltete sich wieder sehr heiß – +36 Grad sind trotz Textil-Sommeranzüge schon mal eine Ansage.
Strecke:
– .
02.-03.07.2019 – Wer reinschauen möchte – hier:
https://www.lacalma.com/ 

Von hier aus ging es zurück zur Zivilisation – direkt ins Touristengewimmel nach Frankreich nach „SAINTES-MARIES-DE-LA-MER“. Wir hatten im Hotel*** Thalacap Camargue gebucht. Warum – weil das Hotel fast direkt am Meer liegt und unsere Mopeds trotzdem sicher abgestellt waren!
03.-04.07.2019 – Einen kleinen Einblick gibt es hier: https://www.thalacap.fr/fr/hotel

Und auch für die Rückfahrt hatten wir einen Plan – wir nahmen uns die höchsten aller Alpenpässe – die Seealpen vor, die der ein oder andere von uns zwar schon mal befahren hatte, aber damals bei einem solchen Scheißwetter, dass ein 2. Anlauf sicher nicht schaden sollte. Jeder Berg hat seine 2. Chance und deshalb versuchten wir es einfach noch einmal! Und siehe da, wir wurden belohnt – toller Sonnenschein und super Temperaturen belohnten unser Dasein!

          

Dann wurde  es Zeit in Richtung Heimat zu steuern und wir verließen die Küsten Frankreichs endgültig und bewegten uns gen Seealpen – zum Biker-Paradies von Mitteleuropa. Zu den höchsten befahrbaren Erhebungen der Alpen schlechthin. Die Richtung war vorgegeben und wir steuerten geradewegs auf unsere B&B-Pension „Coins du Monde“ in Chateauroux-les-Alpes zu. Direkt in den Nationalpark eingebettet, liegt die Pension idyllisch eingepasst am Berg. Gott sei Dank war die Pension gut beschildert, denn unser Navi fand zwar die Straße, hatte aber die Pension nicht auf dem Radar!

Jean-Cloud erwartete uns bereits und die erste Runde Bier gab er dann auf der aussichtsreichen Veranda aus. Die Eheleute hatten sich 2015 entschieden, aus der kleinen Auberge eine gemütliche Bleibe für Wanderer, Mountainbiker und natürlich Motorradfahrer zu machen. Und der Chef des Hauses kocht (wenn die Gäste möchten) vor aller Augen in der offen gestalteten Küche mit Wohnraum, noch selbst. Einfache Hausmannskost schmeckt uns immer wieder super! Und die Zimmer waren riesig und picobello sauber.

AIn den Seealpen hast Du immer grippige Straßenbeläge und wunderschöne Ausblicke. Hier die wichtigsten:
– Val de Meonge (zwischen Sederon und Riebiers)
.
04.-05.07.2019 – Näheres hier:
https://www.booking.com/hotel/fr/coins-du-monde-chateauroux2.de.html

Ja, jeder Spaß hat mal ein Ende und am 05.07.2019 fuhren wir unsere letzte Unterkunft auf dieser Reise an – nach Leysin (CH) zur Pension „Les Chambres et Roulottes des Noisetiers“ in die gute alte Schweiz. Unterwegs gab es allerdings auch wieder viel zu sehen:
– der kleine St. Bernhard
.
05.-06.07.2019 – Mehr gibt es hier: https://www.lesnoisetiers.ch/ 

Mit einer gigantischen Aussicht, individuell eingerichteten Zimmern, einem Jacuzzi (war leider nicht zu nutzen) und einem sensationellen Frühstück schlossen wir diese 13-tägige „Sause“ ab. Die Pension ist ein umgebauter Bauernhof. Die Zimmer sind sehr schön, alle mit Balkon, super sauber und gemütlich. Zu Abend gegessen konnten wir auf der Terrasse bei wunderbaren 27 Grad. Hier kocht der Chef noch selbst, allerdings gab es keine große Auswahl, denn er bietet nur ein 3-Gänge-Gericht an.  Alles war sehr schmackhat und wir haben das Essen, allerdings nicht den Preis des Weines genossen!

…………und wir freuen uns schon heute auf das nächste Jahr, denn eine Steigerung ist zwar unwahrscheinlich, aber immer drin. Ob es dann wieder 13 Tage sein müssen, lassen wir einmal dahingestellt !
>                                                                                 >>>>>>>Ziel: KROATIEN<<<<<<<                                                                                          <

Hier unsere Planungsübersicht als Excel-Datei: 2019-06-24 Planung Pyrenäen-Tour-2019 Version20190412.

Eines haben wir uns bereits heute vorgenommen: Falls es noch einmal eine 13-tägige Tour geben sollte, werden wir nicht nur einen Ruhetag, sondern mindestens drei Pausentage einlegen, denn 4.512 Kurven-Km zehren ohne gezielt eingesetzte Ruhezeiten dermaßen am Nervenkostüm, dass Konzentration und der Spaß am Biken darunter leiden könnten.

Wer war dabei: Heigoo, Ralf, Jürgen, und ein Neuling in unserer Clique, der Lu aus dem fernen Wittislingen.

Ausführliches Bildmaterial folgt demnächst!

2019-01-10/2019-06-16/2019-07-17 / JR

Biker No.

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